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IAA-Narrative…

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Die IAA hat gestern gestartet, morgen öffnen sich die Türen der Messe auch für „normale Besucher“ (IAA-Twitter). Schon jetzt ist die große Auto-Messe ein PR-Desaster, noch bevor gestern der Chef des VDA zurückgetreten war und Klima-Aktivisti von Greenpeace „Klimakiller“-Banner auf BMW-SUVs hissten.

Gerade in Deutschland dem Autofahrerland geht es auch hier um Narrative.

Ein Narrativ dabei, ein Klassiker, geht so: Deutschlands Schicksal hängt am Automobil, an der deutschen Automobilindustrie. Das ist naheliegend.

In der Europäischen Union (EU-25) erwirtschaftete die Automobilindustrie im Jahr 2001 einen Umsatz von 643,550 Milliarden Euro, davon allein 264,525 Milliarden Euro oder 41,1 Prozent in Deutschland.

Wikipedia.de

Fast jeder in Deutschland – auch Politiker – sind in irgendeiner Weise abhängig vom Automobil. So ist es nachvollziehbar, dass Unternehmen, die als AGs per Definition für den Profit ihrer Aktionäre agieren, diese Position für ihre Agenden ausnutzen.

Das ging bis vor ein paar Jahren ohne laute Kritik sehr gut.

Die Branche gibt sich dialogbereit, zeigt Größe. Doch hinter den Kulissen brennt der Baum. Dem Narrativ der drohenden Klimakrise und dem Vorwurf der skrupellosen Profitmaximierung kann die Automobilindustrie nichts entgegensetzen. Und auch wenn Dietz und co auf cool tun herrscht wohl eher Panik.

Protesttage
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